Minimal Invasives Therapiezentrum
Leistungsspektrum
In den letzten Jahren hat sich das minimal invasive Operieren fest etabliert und viele konventionelle (mit großem Schnitt) Operationsverfahren als Standard verdrängt. So kann mit der diagnostischen Laparoskopie (Bauchspiegelung) ein Überblick im Bauchraum bei unklaren Schmerzen oder Tumorerkrankungen gewonnen werden. Durch die Vergrößerungseffekte des Kamerasystems werden die Organe und Strukturen genau inspiziert und gegebenenfalls Proben entnommen. Der überwiegende Teil der Operationen wird in unserer Abteilung schon standardisiert in Schlüsselloch-Chirurgie-Technik durchgeführt.
Unser Spektrum der Minimal Invasiven Chirurgie beinhaltet:
- Operationen bei gutartigen und bösartigen Darmerkrankungen
- Leistenbruchoperationen
- Gallenblasenoperationen
- Adipositaschirurgie
- Diagnostische Laparoskopien
- Operative Therapie des krankhaften Sodbrennens
- Operationen bei gutartigen und bösartigen Magenerkrankungen
- Blinddarmoperationen
- Nabel-/Narbenbruchoperationen
- Anlage künstlicher Darmausgänge
- Metastasenchirurgie
Kleinere Schnitte und Verletzungen der Weichteile führen zu weniger Schmerzen und zu einer schnelleren Mobilisation nach der Operation. Meist ist auch der Schmerzmittelbedarf geringer. Dadurch verkürzt sich der Krankenhausaufenthalt nach der Operation und die Patienten erholen sich schneller. Auch die Narbenheilung profitiert von der Methode: die kleineren Operationsnarben ergeben einerseits ein kosmetisch ansprechenderes Ergebnis, andererseits treten aber auch seltener Narbenbrüche auf.
Seit einigen Monaten wird neben der „klassischen Schlüsselloch-Chirurgie“ mit 10 mm und 5 mm Instrumenten auch gezielt mit Mikro-Instrumenten (3mm) operiert. Die Position der für eine Gallenblasenoperation notwendigen Schnitte wird so verändert, dass eine Operation mit fast unsichtbaren Narben resultiert. Bei Frauen kann durch einen Zugang über die Scheide die Anzahl der sichtbaren Schnitte am Bauch sogar noch weiter reduziert werden. Insbesondere der Schnitt, über den die Gallenblase geborgen wird und der in der Regel der längste ist, entfällt bei dem sog. NOTES -Verfahren (NOTES – Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery), der Operation über natürliche Körperöffnungen, völlig.
Für weitere Fragen und Beratungsgespräche stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
| Chefarzt | Dr. med. Thomas Rost |
| Sekretariat | Antje Hildebrandt |
| Telefon +49 30 3264-1202 | |
| thomas.rost@schlosspark-klinik.de |



