Ästhetisch-Plastisches Zentrum
Behandlungsspektrum
Brustvergrößerung
Sehr große, hängende Brüste können nicht nur zu einer Beeinträchtigung des Körperbewusstseins einer Frau führen, sondern auch Schmerzen im Schulter-Nackenbereich mit Veränderungen der Brustwirbelsäule verursachen. Durch Maßnahmen wie Sport oder Diät, ist die Größe und das Gewicht einer übergroßen oder schlaffen Brust kaum zu beeinflussen. Um eine feste, jugendlich wirkende Brustform zu erzielen, muss daher operiert werden.
Dieser Eingriff kann prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden und bewirkt eine deutlich positive Beeinflussung der gesamten Körperproportionen. Bei der Verkleinerung (Reduktionsplastik) wird der überschüssige untere und seitliche Anteil des Hautmantels zusammen mit dem Brustdrüsengewebe entfernt, während bei der Straffung (Mastopexie) die Brustdrüse vollständig belassen und nur der zu große Hautmantel deutlich verkleinert wird. In den meisten Fällen ist eine gleichzeitige Korrektur der Lage und Größe der Brustwarzenhöfe erforderlich. Die Blutgefäße und Nerven an der Brustwarze bleiben dabei intakt, so dass das Gefühlsempfinden sowie die Stillfähigkeit im allgemeinen nicht eingeschränkt werden.
Der Narbenverlauf bei der klassischen Standardmethode wird auch als ankerförmig oder umgekehrter T-Schnitt bezeichnet mit einer senkrechten und einer in der Brustfalte querverlaufenden Narbe. Je nach Brustgröße und Elastizität der Haut kann aber auch eine narbenarme Technik (nach Lejour) mit einer vertikalen Raffnaht zur Anwendung kommen, bei der auf die querverlaufende Narbe in der Brustfalte verzichtet werden kann. Dank der Schrumpfungstendenz der elastischen Haut glättet sich die plisseeartig zusammengezogene Raffnaht vollständig in den darauffolgenden Wochen. Beim T-Schnitt ist für die Patientin das Ergebnis nach der Operation sofort erkennbar, bei der narbenarmen Technik dauert es 2-3 Monate, bis das endgültige Resultat erreicht ist.



