Parkinson und Bewegungsstörungen
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Neurologie

Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte

Parkinson und Bewegungsstörungen

Ein Schwerpunkt unserer Abteilung Neurologie liegt in der Diagnostik und Behandlung von Bewegungsstörungen. Etabliert wurde dieser Schwerpunkt durch den früheren Leiter der Abteilung, Prof. Dr. Bernd Holdorff, jetzt wird er von Dr. Sebastian Pornschlegel (Facharzt für Neurologie) geleitet. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen und ein wissenschaftlicher Austausch mit anderen Spezialeinrichtungen in Berlin und Brandenburg.

Wann ist ein stationärer Aufenthalt sinnvoll?

Viele Probleme in der Therapie von Parkinsonpatienten sind im Rahmen einer ambulanten Behandlung zu klären. Bei den folgenden Problemen ist jedoch häufig eine stationäre Aufnahme sinnvoll oder unumgänglich:

 

Tageszeitliche Wirkungsschwankungen der Medikamente (on-/off-Symptomatik; Überbewegungen) im fortgeschrittenen Stadium der Parkinson-Erkrankung

 

Plötzliche Verschlechterung von Parkinson-Symptomen

 

Verwirrtheitszustände, Trugwahrnehmungen (Halluzinationen) und Wahnvorstellungen (Psychosen), welche durch Parkinson-Medikamente ausgelöst werden können

 

Abgrenzung zwischen typischer Parkinson-Erkrankung und atypischen Parkinson-Syndromen (z.B. Multi-System-Atrophie; kortiko-basale Degeneration)

 

Bei Zusammentreffen von Parkinson und Depression oder Hirnleistungsschwäche (z.B. Alzheimer-Demenz) bedarf es einer besonderen Therapieplanung und -überwachung. Günstig ist hier die Zusammenarbeit mit den Kollegen der psychiatrischen Abteilung im Hause.

Wir behandeln außerdem folgende Bewegungsstörungen