Suchen
 

"Wir können. Ich kann." - Weltkrebstag am 4. Feburar 2016

© www.worldcancerday.org

© www.worldcancerday.org

„Wir können. Ich kann.“ Mit dem diesjährigen Motto des Weltkrebstages möchte die UICC (Union internationale contre le cancer (dt.: Internationale Vereinigung gegen Krebs)) deutlich machen, dass sich im Kampf gegen den Krebs jeder engagieren kann, egal ob alleine oder in einer Gemeinschaft.  

Denn: In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache, nur an Herz-Kreislauferkrankungen sterben mehr Menschen. Auch wenn die Überlebensraten insgesamt gestiegen sind: ein Gegenmittel ist noch lange nicht in Sicht. Bei Männern ist das Prostatakarzinom die am weitesten verbreitete Form. Eine von acht Frauen wird im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken. Jährlich wird bei 1.800 Kindern Leukämie diagnostiziert. Das perfide an Krebszellen: Sie können sich unendlich teilen und sind so potentiell unsterblich. Sie entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Gene verändern und diese vom körpereigenen „Reparatursystem“ nicht mehr repariert werden können. Je älter wir werden, desto schlechter funktioniert dieses System und desto wahrscheinlicher wird eine Erkrankung. Doch nicht bei jedem Menschen bilden sich Tumorzellen, nicht Jeder muss sich in seinem Leben einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterziehen.

Fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen sind erblich bedingt. In diesen Familien tritt Krebs in jeder Generation und schon in jungen Jahren auf. Doch was ist mit den anderen Erkrankten, den „Einzelfällen“ in ihrer Familiengeschichte? Die Frage, warum manche Menschen an Krebs erkranken und andere nicht, ob und wie einer Krebserkrankung vorgebeugt werden kann, beschäftigt die Forschung seit Langem. Neben vielen noch offenen Fragen belegen die Studien vor allem, dass es „begünstigende“ Faktoren gibt. Zu diesen gehören erhöhte UV-Strahlung, Rauchen, Chemikalien, der vermehrte Genuss von Alkohol, Übergewicht, sowie eine insgesamt ungesunde Lebensweise. Im Umkehrschluss heißt das, der weitest gehende  Verzicht auf tierische Fette, rotes Fleisch und Alkohol, sowie ausreichend körperliche Aktivität und mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag verringern das Risiko an Krebs zu erkranken. Jedem sollte jedoch klar sein: Keine noch so gesunde Ernährung und kein perfekt zusammengestelltes Fitnessprogramm kann sicher vor dieser heimtückischen Krankheit schützen.

Umso wichtiger ist es daher, die Vorsorgeangebote der Krankenkassen wahrzunehmen. Ab dem 45. Lebensjahr können und sollten Männer eine jährliche kostenfreie Prostatauntersuchung vornehmen lassen. Für Frauen ab zwanzig bezahlen die Kassen halbjährlich einen Vaginalabstrich sowie eine Tastuntersuchung. Eine Mammografie zur Untersuchung der Brust auf bösartige Veränderungen wird zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr unentgeltlich angeboten.

Weitere Informationen über Voruntersuchungen, Therapiemöglichkeiten, Heilungschancen und das Leben und Überleben mit Krebs finden Sie u.a. unter:  

http://www.worldcancerday.org/

www.krebshilfe.de

www.brustkrebsdeutschland.de/

 

 

 

<- Zurück zu: Schlosspark-Klinik | Krankenhaus in Berlin Charlottenburg