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Kataraktchirurgie ("Grauer Star")

Kataraktoperation:

Der graue Star ist eine Linsentrübung des Auges, welche meist bei älteren Menschen vorkommt. Durch die eingetrübte Linse können Lichtstrahlen nicht mehr ungehindert in das Auge einfallen. Als Folge beklagen die betroffenen Patienten eine verstärkte Blendempfindlichkeit, unscharfes Sehen beim Blick in die Ferne und Nähe, zunehmende Leseschwierigkeiten sowie eine Abnahme der Kontrasstempfindlichkeit.

Häufig ist durch eine Brillenkorrektur nur noch begrenzt eine Sehverbesserung möglich.

Mittels einer Routineoperation, welche in der Regel komplikationslos verläuft, wird der graue Star Therapiert. Diese Operation kann stationär oder ambulant durchgeführt werden.

Nach eine gründlichen Voruntersuchung zur ärztlichen Einschätzung der Linsentrübung sowie einem ausführlichen Aufklärungsgespräch kann ein Termin zur Kataraktoperation mit unserer Augenklinik vereinbart werden.

Bei der Operation wird die körpereigene Linse über einen wenige Millimeter (2,8mm) großen Schnitt zerkleinert und anschließend maschinell abgesaugt (entfernt) anschließend wird eine neue Kunstlinse in das Auge implantiert.

Zur Korrektur weiterer Sehfehler wie z.B. Alterssichtigkeit (Presbyopie) oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) können Speziallinsen Implantiert werden, welche ein Sehen ohne Brillenkorrektur ermöglichen.

Die erforderliche Linsenstärke wird bei der Voruntersuchung für Ihr Auge ausgemessen und anhand der Messergebnisse wird eine für Sie passende Linse besprochen und ausgewählt.

 

Bei den Intraokular-Linsen stehen folgende Haupttypen zur Verfügung:
 

Monofokale, asphärische Linsen:

Hiermit wird ein Fokuspunkt ermöglicht welcher ein gutes Sehen in der Ferne oder in der Nähe ermöglicht. Die von uns Implantierten Linsen sind moderne, asphärische Intraokularlinsen welche einen Blaulichtfilter besitzen. Die Kosten für diese Linsen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.

In jedem Fall wird nach der Operation eine Lese- oder Fernbrille bzw. Gleitsichtbrille benötigt.

 

Sonderlinsen

Multifokale Linsen:
Hiermit werden mehrere Fokuspunkte gesetzt welche ein gutes Sehen ohne Brille in der Ferne, in der Nähe und oder im Zwischenbereich (Distanz für z.B. PC-Arbeiten) möglichen, mit dem Ziel eine Brillenlosigkeit zu erreichen. Die Mehrzahl der Patienten bei denen eine multifokale Linse Implantiert wurde haben gute Aussichten künftig keine Brille mehr zu benötigen.

Torische Linsen bzw. multifokal-torische Linsen:
Sollte ein höherer Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) vorliegen würde nach einer monofokalen Linsenimplantation das Tragen einer Brille für die Ferne und Nähe erforderlich sein. Die torischen Linsen ermöglichen die Brillenfreiheit für die Ferne und multifokal-torische Linsen sogar für die Ferne und die Nähe.

Da kein Auge dem anderen gleicht bedarf es einer gründlichen Voruntersuchung bei der Sie über die jeweiligen Linsentypen beraten werden.

In der Regel werden die zusätzlichen Kosten für die Sonderlinsen von den Krankenkassen nicht übernommen und müssen bei Wunsch einer Sonderlinse vom Patienten getragen werden.

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