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Entlassung

Aus organisatorischen Gründen bitten wir unsere Patienten, am Entlassungstag das Zimmer bis 10.00 Uhr zu verlassen (nach Absprache mit der Abteilungsleitung Pflege sind auch Sonderregelungen möglich).

Die für die Entlassung und Weiterbehandlung notwendigen Unterlagen werden von den Mitarbeitern der Abteilung ausgehändigt, ebenso wie mitgebrachte Unterlagen und Medikamente.

Denken Sie auch an die Einlösung der Chipkarten-Pfandgebühr für die Nutzung von Fernseher/Radio und Telefon. Den Kopfhörer für Fernseher/Radio dürfen Sie gern mitnehmen.

+ Zuzahlungspflicht

Wir bitten unsere Patienten, am Entlassungstag die gesetzliche Zuzahlung zur Krankenhausbehandlung an der Kasse zu begleichen. Für vollstationäre Behandlung beträgt diese innerhalb eines Kalenderjahres für längstens 28 Tage 10,-- € je Kalendertag (auch am Entlassungstag). Das Krankenhaus leitet die gesetzliche Zuzahlung an die Krankenkasse weiter. Stellt die Krankenkasse fest, dass Zuzahlungen zu Unrecht geleistet wurden, so werden die überzahlten Beträge von der Krankenkasse erstattet. Patienten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der Zuzahlung befreit.

+ Entlassungsmanagement / Wie geht es zu Hause weiter?

Ihr Wohlbefinden ist uns auch über den stationären Aufenthalt hinaus ein wichtiges Anliegen. Die Organisation und Kommunikation für die Anschlussversorgung beginnt bereits bei Ihrer stationären Aufnahme. Unsere Mitarbeiter können schon zu diesem Zeitpunkt prüfen, ob nach der Entlassung weitere Unterstützung benötigt wird, um Ihre Selbstständigkeit zu erhalten und weiter zu fördern. Somit probieren wir zu gewährleisten, dass Sie bereits am Entlassungstag eine ideale Weiterversorgung erhalten.

 

Für einen optimalen Gesundheitsverlauf unterstützen wir Sie u.a. mit folgenden Leistungen:

  • Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen (z.B. Anschlussrehabilitation (AHB), neurologische Frühreha, geriatrische Rehabilitation)
  • Beratung, Organisation und Vermittlung von ambulanter Pflege (Pflegedienst) oder stationären Hilfen (Pflegeheim, Kurzzeitpflege, Hospiz, Tagespflege)
  • Beratung zur Pflegeversicherung, Beantragung einer Pflegestufe, Vermittlung an andere Versorgungsangebote oder Beratungsstellen
  • Organisation von Hilfsmitteln, Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Beratung zum Betreuungsrecht

 

Zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung steht Ihnen unser externer Nachversorger mit Hilfsmitteln und allen benötigten Materialien zur Seite, zum Beispiel bei:

  • künstlicher Ernährung über den Magen-Darm-Trakt (z.B. Magensonde) oder über die Blutbahn (Infusion)
  • Stomaversorgung (künstlicher Darmausgang bzw. künstliche Harnableitung)
  • Inkontinenzversorgung
  • Wundversorgung
  • Trachealstomaversorgung (künstlicher Luftröhrenausgang)
  • Schmerztherapie

 

Die wichtigsten Ansprechpartner für unsere Patienten sind das Pflegepersonal, die behandelnden Ärzte, der Sozialdienst und die Therapeuten. Die Telefonnummern finden Sie jeweils im Arztbrief, Internet oder ggf. auch auf dem Pflegeüberleitungsbogen. Oft ist es sinnvoll, auch Ihre Angehörigen mit in die Planung der künftigen Pflege- und Unterstützungsmaßnahmen miteinzubeziehen. Mit Ihrem Einverständnis werden die nachversorgenden Partner und Personen Kenntnis über Ihre derzeitige Situation erhalten. Dabei werden selbstverständlich nur behandlungsrelevante Daten weitergeleitet.

 

Natürlich möchten wir uns vergewissern, ob die eingeleiteten Maßnahmen umgesetzt wurden oder gegebenenfalls angepasst werden müssen. Daher setzen wir uns mit Ihnen und unseren Partnern im Nachhinein nochmals in Verbindung. Über nützliche Informationen für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt informieren wir Sie in unserer Patienteninformation "Wie geht es zu Hause weiter", die sie hier herunterladen können.