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Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Behandlungsspektrum

Facelifting

Der natürliche Alterungsprozess führt zu einer verminderten Haut­­elastizität mit mehr oder weniger ausgeprägter Falten. Das Facelift ist die effektivste Methode, durch Straffung der Gesichts- bzw. Hals­region eine optische Verjüngung zu erzielen.

Beim sogenannten großen Facelift werden sowohl die Haut als auch das oberflächliche Sub Musculoaponeurotische System (SMAS) gestrafft. Diese bindegewebsdurchzogene Fettschicht reicht von der Schläfe bis zum Hals. Das Prinzip der effektiven Gesichtsstraffung besteht darin, die Haut der Schläfenpartie, der Wange und der seitlichen Halsregion vom darunter liegenden Fettgewebe zu lösen. Die Haut wird dann unter leichte Spannung seitlich nach oben gebracht und vernäht, nachdem ein entsprechender Überschuss entfernt wurde. Das SMAS wird zur Unterstützung der Straffung ebenfalls fixiert. Der Effekt dieses Doppelschichten-Liftings ist bis zu 10-15 Jahren sichtbar.

Beim Abwägen des operativen Verfahrens sollte natürlich auch das Alter des Patienten berücksichtigt werden. Nach unserer Erfahrung bedarf es bei jüngeren Patienten lediglich einer Hautstraffung, da hier im allgemeinen noch keine Gewebe- oder Muskelerschlaffung vorliegt. Mit einem geeigneten Schnittverlauf kann die gestraffte Gesichtshaut hinter dem Ohr nahezu unsichtbar vernäht werden. Da bei diesem Verfahren das tiefliegende Stützgewebe unberührt bleibt, hält das Ergebnis nur ca. 4-5 Jahre. Dieses Minilift wird häufig angewendet, da der Eingriff den Patienten kaum belastet und die Erholungsphase kurz ist.