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Unsere Behandlungsschwerpunkte

Nicht-invasive Diagnostik

Zur Funktionsdiagnostik gehören EKG in Ruhe und unter Belastung, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung, bei Bedarf ergänzt um die Spiroergometrie und dem Schlafap­noe-Screening.

Die diagnostische Bildgebung erfolgt mittels Echokardiographie: konventionell, über die Speiseröhre oder als Stressechokardio-graphie - dynamisch auf dem Fahrradergometer oder medikamentö­s.

Zur erweiterten kardialen Bildgebung stehen ein 64 Zeilen CT sowie ein 1,5 Tesla MRT der neusten Bauart zur Verfügung. Kardio-CT und -MRT Untersuchungen werden in enger Kooperation mit der Abtei­lung Diagnostische Radiologie durchgeführt.

 

Invasive Diagnostik und Therapie

Zu unserem jüngsten Gerätepark gehören zwei moderne Katheter-Anlagen. Dank ihrer Multifunktionalität werden sie gemeinsam mit der Abteilung Interventio­nelle Radiologie betrieben. An der speziell kardiologisch ausgerichteten monopla­nen Anlage „Artis Zee Flour“ der Fa. Siemens (Inbetriebnahme 01.2017), sind u.a. die FFR-Messung (Fraktionierte Flussreserve) und IVUS (Intravaskulärer Ultraschall) integriert. Beide Verfahren sind fester Bestandteil unserer invasiven Koronardiagnostik. An der biplanen Anlage „Allura Xper“ der Fa. Phillips (Inbetriebnahme 10.2017), sind u.a. die technischen Voraussetzungen für die Implemen­tierung der Elektrophysiologie erfüllt (Beginn geplant in 2019). Die routinemäßigen Operationen von Ereignisrekordern, Herzschrittmachern und Implantierbaren Defibrillatoren finden ebenfalls in den Katheterlaboren statt.


Spezielle Verfahren sind:


Herzkatheter

Im Jahr der Inbetriebnahme unseres Herzkatheterlabors 2017 wurden bereits 750 Patienten versorgt. 2018 waren es 850, 2019 werden es über 1.000 Fälle sein.

Als Zugangsweg bevorzugen wir die Arteria radialis (Speichenarterie) am Handgelenk als sicherere und für den Patienten komfortablere Methode im Vergleich zur Leistenarterie.  Der Anteil von PCI (Koronarinterventionen) mittels Ballondilatation und Implantation von einem oder mehreren Stents liegt bei über 50 Prozent - Letzteres auch an Bifurkationen (Gefäßverzweigungen) und im linken Hauptstamm, bei Bedarf mit Einsatz der Rotablation (Gefäßfräse). Zum Leistungsspektrum gehört auch die komplexe Wiedereröffnung von chronischen Verschlüssen (CTO) mittels ante- und retrograder Rekanalisation. Darüber hinaus beteiligen wir uns rund um die Uhr an der Notfallversorgung von Patienten mit Herzinfarkt.

Komplexe Fälle mit der alternativen Option zu einer Bypass-Operation werden in interdisziplinären Herzkonferenzen mit den Herzchirurgen beraten, um das optimale Vorgehen festzulegen.

 

Kardiale Implantate für Herzrhythmusstörungen

Aufgrund langjähriger Erfahrung führen wir mit besonderer Expertise Neuimplantationen, Austausch und Revisionen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren durch - auch als komplexe CRT-Systeme (Kardiale Resynchronisationstherapie) bei fortgeschrittener, chroni­scher Herzinsuffizienz. Die Implantation von Ereignisrekordern erfolgt sowohl zur Abklärung von unklaren Synkopen (Bewusstlosigkeit), als auch zur Detektion von Vorhofflimmern.

 

Strukturelle Herzerkrankungen

Der katheterbasierte Verschluss des PFO (Persistierendes Foramen Ovale) ist in unserer Klinik bereits etabliert. Auch die Vordiagnostik und Indikationsstellung für die interventionelle Therapie von Herzklappenerkrankungen - TAVI bei Stenose der Aortenklappe und Mitralklappen – Clipping bei Insuffizienz der Mitralklappe – erfolgt in unserer Klinik. Der Eingriff selbst wird in externen Spezialzentren unter Mitwirkung unserer Oberärzte durchgeführt.